Nach update auf Android Marshmallow, kein Zugriff auf SD Karte via Windows

Nachdem Update von Android Lollipop auf Marshmallow funktioniert der Zugriff auf die SD-Karte von Windows aus nicht mehr. Die SD-Karte hatte keine Inhalte, obwohl der Speicherplatz unter Windows was anderes zeigte.

Geholfen hat nur die Daten der Medienspeicher-App zu löschen und einen Reboot auszuführen. Dadurch wird alles wieder neu indiziert und der Inhalt von der SD-Karte ist wieder unter Windows sichtbar.

Diese App ist unter Einstellungen -> Apps zufinden. Jedoch vorher noch über das Drei Punkte Menü “Systemprozesse anzeigen” auswählen, damit die Medienspeicher-App angezeigt wird. Antippen und auf dann Speicher tippen. Danach Daten löschen wählen und bestätigen. Reboot durchführen und danach wieder mit dem PC verbinden. Der Inhalt sollte wieder sichtbar sein. Je nach Größe und Belegung der SD-Karte, kann das einige Minuten dauern.

MySensors – NRF24L01 Sende- und Empfangsleistung verbessern

NRF24L01 in MySensors - NRF24L01 Sende- und Empfangsleistung verbessern
NRF24L01+

Was ich entdeckt habe, auf der Suche nach einer Verbesserung der Sende- und Empfangsleistung von MySensors Komponenten, speziell für den Transceiver NRF24L01+.

Ich habe die Verbesserungsvorschläge in drei Hardware- und eine Softwarelösungen aufgeteilt. Welche bestimmt jeweils noch ergänzt werden können. Die zweite Variante aus der Sektion Hardware habe ich selbst ausprobiert und leider war es nicht erfolgreich. Eher schlechtere Eigenschaften. Lag wahrscheinlich an den falschen Draht den ich dazu verwendet hatte. Aber ich denke den einen oder anderen wird es weiterhelfen und vielleicht dazu ein Feedback abgeben. Ich werde auch noch etwas experimentieren.

Drei Hardware-Varianten:

  1. 4.7uF Kondensator zwischen GND und 3,3V zu hängen (ergänzt von Leser Martin)
  2. 24ga (0,5 mm2) Wickeldraht/Edelstahldraht mit einer Länge von 8.3312cm an das Ende des NRFs anlöten.
    (YouTube) https://www.youtube.com/watch?v=NpMnauHeR7Y&annotation_id=c5ff56bf-863c-40a2-bdb9-5c57b5191d65&feature=cards&src_vid=vehinrWbxpw
  3. Die zweite aufwändigere Methode ist das Entfernen bzw. Cutten der vorhandenen Antenne und ersetzen mit einer Dipol-Antenne.
    http://www.instructables.com/id/Enhanced-NRF24L01/?ALLSTEPS

FHEM – Selbstbau CUL 868 für Homematic

NanoCul Komplett-300x259 in FHEM – Selbstbau CUL 868 für Homematic
nanoCUL 868 MHz komplett mit echtem CC1101 Modul

In einem früheren Artikel habe ich schon über einen Selbstbau CUL 868 MHz geschrieben, welcher als RFR für die KS300 im Einsatz ist. Daraufhin habe ich später einen für Homematic gebaut. Musste aber lernen, das das verwendete Modul nicht für 868 MHz optimiert ist. Es wird auch als Fake Modul beszeichnet, da es eigentlich ein 433 MHz Modul ist.

Damit funktionierte Homematic zwar recht gut, aber beim senden gab es immer wieder Probleme. Spätestens bei “getconfig” wurden die Register von den Geräten (speziell vom Wandthermostat) nicht korrekt ausgelesen. Übertragen von “desired-temp” zum Gerät hat manchmal lang gedauert. Diese Funkprobleme kann man mit Hilfe von Watchdog und einem Notify lindern.

Für einen stabilen Betrieb mit Homematic wird jedoch ein echtes 868 MHz CC1101 Modul empfohlen. Also habe ich mir so ein Modul aus China bestellt. Nach ca. 1 Monat war das Modul da. Es ist definitiv kleiner als gedacht.

GigaBlue HD Quad – Bootet nicht mehr

Der Titel klingt schlimmer als es wirklich war – Zum Glück. Folgendes ist passiert: Die GigaBlue funktionierte bis dato nahezu 100 %. Aber nachdem diese Ihren alten Platz räumen musste, hat sie plötzlich am Neuem das Booten verweigert. Sie blieb beim Bootscreen einfach stehen und das GigaBlue Symbol drehte sich fleißig. Nach mehrmaligen an und ausschalten, Kabelkontrolle, minimal Verkabelung (nur Netzanschluss) hatte ich fast aufgegeben. Ein was war trotzdem anders und zwar der LAN Anschluss. Am neuen Platz hatte ich noch kein Netzwerk liegen. Also langes LAN Kabel geholt und angeschlossen und siehe da, in Sekunden hat die Box gebootet. Ursache sind wohl die eingerichteten Shares. Wie ich gehört habe, soll die Box nach ca. 15 min im Bootscreen dann doch normal booten. Solang hatte ich nicht gewartet. 🙂

Wansview NCM625GB – X Series – URLs und mehr

Ncm625gb-225x300 in Wansview NCM625GB - X Series - URLs und mehr
Wansview NCM625GB

Auf der Suche nach einer guten und bezahlbaren Webcam bin ich auf die Wansview NCM625GB gestoßen (ca. 40 €). Mit einer Auflösung von maximal 720p (1280*720), wired oder WiFi, 340° Horizontal und 100° Vertikal per Software bewegbar, IR Cut, Mikrofon, Line-Out, Mic-In, Infrarot mit 6m Reichweite und vieles mehr.

Die Kamera macht ein überraschend gutes Bild bei maximaler Auflösung und ist angenehm ruhig, wenn diese bewegt wird. Dies geht einfach per APP (iSmartViewPro) oder im Webbrowser der Cam.

Das Einrichten geht relativ einfach. Als Erstes per LAN Kabel verbinden und mit dem mitgelieferten SearchPro Tool die Kamera im eigenen Netz suchen. Dann kann es an das Konfigurieren gehen, wie zum Beispiel das WLAN. Bei mir verlief die Einrichtung reibungslos.

Software, Anleitungen und Firmware Updates gibt es hier.

Nachfolgend habe ich ein paar nützliche URLs aufgelistet, die ich bis jetzt herausgefunden und zusammengetragen habe.

FHEM – MySensors Ethernet Gateway

MysensorsGateWay-300x288 in FHEM - MySensors Ethernet Gateway
MySensors Ethernet Gateway

MySensors ist OpenSource mit einer relativ großen Community und bestens für die Erweiterung der Hausautomatisierung geeignet. Gesendet wird auf dem 2,4 GHz ISM Band. Ich habe mit einen “Pulse Powermeter” angefangen. Später kam ein Wasserzähler und ein Gaszähler hinzu. Die Sensoren werden mit einem USB Netzteil betrieben. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, die verschiedenen Sensoren mit Batterien zu betreiben.

Zum einbinden der MySensors Komponenten wird ein Gateway benötigt. Dieser ist das Verbindungsglied zwischen den Sensornodes und FHEM. Ich habe für meine MySensors Geräte den Ethernet Gateway zusammengebaut. Der Gateway funktioniert bis heute zu 100%. Es gibt noch 3 weitere Gatewayarten, unteranderem auch ein Serial Gateway. Mein Ethernet Gateway habe ich in eine einfache Aufputzabzweigdose aus dem Baumarkt gepackt und im Keller an die Wand geschraubt.

Keine Wlan-Verbindung vom Archos 70c cobalt

Wandtablet Final-150x109 in Keine Wlan-Verbindung vom Archos 70c cobalt
Wandtablet

Vor kurzen hatte ich massive Probleme mit dem Archos 70c cobalt und dem WLAN. Das Tablet konnte keine Verbindung mehr mit dem TP-Link auf Dauer herstellen. Ständige Authentifizierungsprobleme. Die Ursache konnte ich nicht wirklich herausfinden, da es bis dahin funktioniert hatte. Es kam kein Update vom Android OS für das Archos und der WLAN Router (TP-Link TL-WR1043nd) hat sich auch nicht geändert. Alle anderen WLAN Teilnehmer hatten keine Probleme. Was habe ich gemacht?

Als Erstes habe ich mit einem Wifi Analyzer mir die WLAN Umgebung angeschaut und dann manuell den besten Kanal herausgesucht, welcher am wenigstens belegt war. Besser? – Nein! Dann habe ich die 3 Antennen des Access Point in verschiedene Richtungen ausgerichtet. Besser? Natürlich nicht. Okay dann habe ich es erst mal gelassen, in der Hoffnung das es, warum auch immer, vorübergehend ist. Dem war nicht so.

FHEM – Wasserzähler auslesen mit Hilfe von MySensors

WasserUhr-300x285 in FHEM - Wasserzähler auslesen mit Hilfe von MySensors
Wasseruhr mit metallischen Halbmond (Abb.1)

Wasserzähler die mit einem metallischen Messrad (Halbmond aus Metall) ausgestattet sind (Abb. 1), können mit Hilfe eines induktiven Näherungssensor (Abb. 2) ausgelesen werden. Dabei wird beim Erkennen eines metallischen Objektes ein Reedkontakt im inneren des Sensors geschlossen. Diesen Implus kann man zum Beispiel mit Hilfe von MySenors.org “WaterMeter – Sketch” ausgewertet werden und nach FHEM übertragen werden. Das setzt noch zusätzliche Hardware voraus, wie den notwendigen Gateway. Weiterhin ist MySensors fester Bestandteil in FHEM.

Bei einem Qn 2,5 (2,5 m3/h) Wasserzähler entspricht ein Impuls 1 Liter. Die Erkennungsrate beträgt nahezu 100 %, wenn der Sensor durch etwas probieren ausgerichtet wurden ist. Dabei sollte der Sensorkopf möglichst den gesammten Halbmond abdecken können.

So ein selbstgebauter Sensor kostet ohne den Anteil der MySensor-Komponeten etwa 12 €. Ein fertiger Sensor zum reinen Erkennen einer Umdrehung der Scheibe würde um die 60 € kosten.

Tablet Wandhalterung – Eigenbau

Wandtablet Final-300x218 in Tablet Wandhalterung - Eigenbau
7″ Archos 70c Cobalt

Für meine Hausautomatisierung (FHEM) habe ich mir ein Tablet Archos 70c Cobalt (7″) als Infopanel für die Wand gekauft. Das Tab ist relativ günstig und reicht für die Anwendung vollkommen aus. Es zeigt lediglich eine Webseite an, die in kurzen Abständen neu geladen wird.

Nach einer erfolglosen Suche einer gescheiten und bezahlbaren Wandhalterung habe ich mir kurzerhand eine selbst gebaut. Voraussetzung war es, keine sichtbare Halterung.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 5,40 € ohne Schrauben und Dübel.

Die Zutaten:

  • 4 Neodym Ringmagnete
    Maße: Ø 10,0 x 3,4 x 3,0 mm
    Material: N42 Nickel mit Senkung
    Haftkraft: 0.9 kg
    Preis: je 0,50 € (Gesamt: 2,00 €)
  • Metallband selbstklebend weiß
    Maße: Breite 13 mm als Meterware
    Preis: 3,40 € pro Meter

Meine Vorgehensweise:

TP-Link WR1043ND – hängt sich auf

DSC 4870-300x246 in TP-Link WR1043ND - hängt sich auf
TP-Link WR1043ND

Kurz und Knapp: Kein Einzelfall.

Wenn der TP-Link WR1043ND für die PPPoE zuständig ist, sowie DHCP aktiv ist, hat das kleine Gerät etwas zu leisten. Scheinbar ist die Firmware nicht dafür geschaffen. 🙂 Das Webinterface ist nach ca. 10 Tagen reproduzierbar nicht mehr erreichbar, DHCP funktioniert auch nicht mehr und die SYS LED leuchtet dauer. Das Gerät kann nur noch durch kurzes trennen der Stromzufuhr reanimiert werden. Bis die 10 Tage wieder erreicht sind.

Meine Konfiguration:

Firmware Version: 3.13.15 Build 140319 Rel.41339n
Hardware Version: WR1043ND v1 00000000

Da eh ein neues Modem fällig war, habe ich mir ein Modem Router D-Link DSL-321B angeschafft. Nun managed der TP-Link nur noch den WLAN Zugriff und mehr nicht. Durch diese Entlastung läuft der TP-Link ca. 50 Tage durch. Danach war allerdings auch wieder Schluss. Das ist zwar ein guter Erfolg, aber auf Dauer natürlich nicht akzeptabel. Ein Austausch ist unausweichlich.[Update 30.08.2015: 99 Tage ohne Probleme.]