Feuerungsautomat TFI 812.2 Mod.10 von Satronic/Honeywell geht in Störung

Der Feuerungsautomat TFI 812.2 Mod.10 von Satronic/Honeywell geht von meiner Buderus Loganagas immer sporadisch in Störung. Nachdem zurücksetzen der Störung, durch drücken des Knopfes am Automat, startete der Brenner wieder einwandfrei. Bis zur nächsten Störung, die gleich am nächsten Tag oder später auftrat. Als es dann doch häufiger wurde habe ich mich ein wenig schlau gemacht.

Was in bestimmten Fällen helfen kann, ist es die Kontakte des Klemmsockels nachzuziehen. Brachte bei mir gefühlt eine Besserung der Störanfälligkeit. Da es aber weiterhin auftrat, habe ich dann den Fachmann dazugeholt. Dieser hat dann auch nochmal alles nachgezogen und gemessen, wobei er nichts finden konnte. Schlußendlich entfernte er die NOx – Stäbe (Kühlstäbe) und meinte das dies keine negative Beeinflussung für die Heizungsanlage hätte. Seitdem läuft die Anlage ohne Störung bis dato durch.

Kurz gesagt:
– Kontakte des Klemmsockels nachziehen und/oder
– NOx – Stäbe (Kühlstäbe) entfernen oder erneuern

Nachfüllen Membranausdehnungsgefäß (MAG) Brauchwasser – Reifendrucknachfüllgerät Tankstelle

Nachdem ich das alte Ausdehnungsgefäß gegen ein neues ausgetauscht hatte, wie im letzten Artikel beschrieben, mußte nur noch etwas Druck hinein. Der Vordruck beträgt beim Flamco Airfix A 4,0 bar. Bei einem Ruhedruck von 5,0 bar sollte das Ausdehungsgefäß bei gut 4,8 bar liegen. Es fehlen zum wirkungsvollen arbeiten, 0,8 bar im Gefäß. Da ich kein Kompressor zur Hand hatte, probierte ich eine normale Fahrradluftpumpe. Wichtig war es dabei, die Anlage drucklos zu machen. Der Erfolg war gleich Null. Es entweichte eher immer etwas Luft. Zweiter Versuch war es mit einer Fußpumpe mit Doppelzylinder … gleicher negativer Erfolg. Es zischte nur und wieder ging Luft und somit Durck verloren. Letzter Versuch … ich habe das Ausdehungsgefäß wieder von der Wand geschraubt und bin zur nächsten Tankstelle gefahren. Ärgerlich war es, das der Adapter bei der ersten Tankstellen von den Reifenfülldruckgerät nicht gleich gepasst hatte. Denn dieser war in seiner Ausführung zu tief und stieß gegen das Gefäß, sodass ich nicht nachfüllen konnte. Auf zur nächsten Tankstelle und diese hatte dann den passenden Reifenfüller für mein Ausdehnungsgefäß. So konnte ich dann bis auf 4,8 bar auffüllen. Durch meine Spielerrei waren es nur noch 3,5 bar im Gefäß. Aber ich muß schon sagen, dem Reifenfülldruckgerät ging schnell die Puste aus. 🙂

Austauch Membranausdehnungsgefäß (MAG) – Reflex refix DE mit Flamco Airfix A

Das Membranausdehnungsgefäß für Trinkwasser, kurz MAG-W, auf Funktion (Druck) geprüft werden sollten, ist eigentlich jedem klar. Meine Anlage stammt noch aus der Zeit vor 1989, so auch das MAG von Reflex refix DE 8 Ltr. nicht durchströmt. Das MAG ist in der Trinkwasserzufuhr kurz vor dem Warmwasserspeicher. Eine Druckmessung am Ventil ergab 0 bar und viel Wasser. 🙂 Die Membran war also defekt, so dass das Ausdehnungsgefäß komplett unter Wasser stand. Also mußte Ersatz her.

Reflex refix DE
defektes Reflex refix DE - nicht durchströmt

Nachdem die Anlage nicht der DIN 1988 zu diesem Zeitpunkt unterlag, wurde das MAG-W als nicht durchströmte Variante eingebaut. Ich denke auch, das dies auch dann erst salonfähig wurde und zu diesen Zeitpunkt nur nicht durchströmte gab. Durch einen Heizungs-Sanitär Betrieb habe ich einen Ersatz für mein defektes Ausdehnungsgefäß bekommen. Es handelt sich dabei um einen Flamco Airfix A mit Strömungsverteiler. Dieser läßt sich ohne diesen Verteiler auch als nicht durchströmte Variante betreiben, was bei mir erst einmal notwendig war, da ich nicht die Leitungsführung ändern wollte.

Buderus Loganagas G 124 – Wasser nachfüllen – Druckprüfung

Das Manometer meiner Heizungsanlage stand nunmehr bei 1.0 bar, immerhin noch ausreichend, wenn man die Faustregel 1.0 bar für 10 m Wassersäule nimmt.  Zeit um Wasser nachzufüllen. Bei meiner Buderus Loganagas G 124 geht das direkt auf der Rückseite des Kessels. Einfach einen Schlauch anschliessen und mit dem Wasserhahn verbinden. Vorher ist es wichtig, das der Wasserschlauch vollständig mit Wasser befüllt ist, sonst hat man die Luft im System. Und ganz wichtig ist, das der Kessel nicht zu heiß ist, wenn das kalte Wasser hinein strömt.

Wasserbefüllung direkt am Kessel

Nach nur einen kurzen Moment des Befüllens, stiegt das Manometer sofort auf 1.5 bar. Dies ist ungewöhnlich, wie mir mein Heizungsmonteur sagte. Daraufhin wurde der Druckausgleichsbehälter kontrolliert. Dafür ist das Kappenventil unterhalb des Behälters zu schliessen und über den Entlüftungshahn das Wasser abzulassen. Nach gut 40 Liter Wasser war der Behälter leer und der Drucktest ergab, das kein Druck da war. Also wurde per Kompressor das Luftpolster aufgefüllt. Es waren glaube ich 2.0 bar und das Kappenventil geöffnet. Das Manometer zeigt nun etwas über 1.1 bar an. Nun füllten wir Wasser bis ca. 1.9 bar auf. Nun ging auch mehr Wasser hinein als vorhher.